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Aktuelles

Fast alle katholischen Kindergärten sind Trägergesellschaft beigetreten

„Eine tolle Bestätigung unserer Arbeit“

Foto von links nach rechts: L. Becker, R. Keite (Eslohe), R. Becker (Beringhausen), Ch. Gierse (Olsberg), G. Homann (Arnsberg), Josef Mertens

Über fünf neue Kindertageseinrichtungen durfte sich die Katholische Kindertageseinrichtungen Hochsauerland-Waldeck gem. GmbH bei der Gesellschafterversammlung im Mescheder Kreishaus freuen: Zum neuen Kindergartenjahr am 1. August werden mit den katholischen Kindertageseinrichtungen St. Nikolaus/ Olsberg, St. Vinzenz/ Olsberg-Antfeld, St. Peter und Paul/ Eslohe, St. Norbertus/ Arnsberg und St. Markus/ Marsberg-Beringhausen die verbliebenen katholischen Kindertageseinrichtungen im Gebiet des Gemeindeverbandes Hochsauerland-Waldeck der Trägergesellschaft beitreten.. „Wir freuen uns über die neuen Mitglieder und begrüßen sie herzlich in unserem Kreis: Damit sind wir nun so gut wie komplett. Wir sehen darin auch eine tolle Bestätigung unserer Arbeit“, betonten Geschäftsführer Josef Mertens und Ludger Becker als stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.

Im Laufe des Abends wurde an verschiedenen Stellen deutlich, dass die Katholischen Kindertageseinrichtungen und die Kita gem. GmbH Hochsauerland-Waldeck selbst vor großen Herausforderungen stehen, um den gesellschaftlichen und strukturellen Veränderungen zu begegnen: Das gilt für die Finanzierung der Kindertagesstätten („Wir hoffen im Jahr 2019 auf ein neues Kinderbildungsgesetz“) und zunehmende Digitalisierung – beispielsweise im Zuge des Anmeldeverfahrens - genauso wie für die pädagogische Arbeit unter den Stichworten „Qualitätssicherung“ und „Profilschärfung“. Vor diesem Hintergrund lobte Geschäftsführer Josef Mertens insbesondere die Motivation der mehr als 890 Erzieherinnen und Erzieher: „Selbstverständlich stehen die Kinder im Mittelpunkt unserer Arbeit. Darüber hinaus bringen sich unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an vielen Stellen mit ein, um die Qualität unsrer Arbeit stetig zu verbessern und die gemeinsamen Grundwerte als katholische Einrichtung herauszuarbeiten: Darauf sind wir sehr stolz.“

Umgekehrt sei es der Katholischen Kindertageseinrichtungen Hochsauerland-Waldeck wichtig, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Man habe den Anspruch, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin in sämtlichen Bereichen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten. Beispielsweise habe es beim erstmals durchgeführten Gesundheits-KITAG zahlreiche Angebote für Körper, Geist und Seele gegeben, die vielfach auch in den Kindergartenalltag integriert werden können. „Die Gewinnung von gut ausgebildeten Personal gehört mit zu den großen Herausforderungen der Zukunft: Schon heute ist es innerhalb des Kita-Jahres kaum möglich, entstehende Lücken kurzfristig zu schließen. Es zahlt sich aus, dass wir für solche Situationen die entsprechenden Vorleistungen getroffen haben. Aber für die Zukunft müssen wir uns weiter Gedanken machen. Nicht ohne Grund arbeiten wir intensiv an unserem Online-Bewerbermanagement“, erklärte der Pädagogische Fachbereichsleiter Michael Stratmann, der am 1. März zweiter Geschäftsführer neben Josef Mertens wird. Mit Blick auf die strukturellen Veränderungen innerhalb des Erzbistums Paderborns erklärte Dechant Georg Schröder als Vorsitzender Verwaltungsrates: „Die Zukunft stellt uns vor vielfältige Herausforderungen und wir müssen aufpassen, dass die Aufgaben für den Einzelnen nicht zu groß werden: Deshalb haben wir uns entschieden, neben Josef Mertens einen zweiten Geschäftsführer zu installieren.“

Wie schon als Pädagogischer Fachbereichsleiter werde Stratmann auch in seiner neuen Funktion nicht nur für die Einrichtungen der Katholischen Kindertageseinrichtungen Hochsauerland-Waldeck zuständig sein – sondern auch für die Kindergärten der Katholischen Kindertageseinrichtungen Hellweg gem. GmbH. Seit Januar 2012 gebe es zwischen beiden Trägergesellschaften eine enge Kooperation, die mittelfristig ausgebaut und auf die Kitas im Bereich Siegerland-Südsauerland ausgedehnt wird. „Wir sind uns sicher, dass sich Michael Stratmann und Josef Mertens hervorragend ergänzen werden, zumal sie seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten“, betonte Dechant Schröder. „Die Bistumsstrategie fordert uns nun zu einer stärkeren Trennung der Gemeindeverbände von den Trägergesellschaften der Kindertageseinrichtungen auf. Auch vor diesen Schritten müssen wir uns nicht bange machen. Der Weg bis jetzt zeigt ganz eindeutig, dass die Veränderungen - trotz mancher verständlicher Bedenken - für alle Seiten einen Gewinn darstellen.“


Katholische Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft gem. GmbHs im Erzbistum Paderborn