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Aktuelles

Madeline Hanses ist die neue Leitung der katholischen Kindertageseinrichtung St. Marien in Olpe

Mehr Transparenz und Partizipation zum Wohl des Kindes

 

O L P E . Auch wenn Madeline Hanses die Kita St. Marien in Olpe nicht persönlich kannte, war ihr die Einrichtung nicht gänzlich unbekannt. „Meine Mutter ist hier früher als Kind hingegangen“, lacht die 26-jährige. Jetzt ist Madeline Hanses neue Leiterin von St. Marien.

Dass die Kita sich aber verändert hat, stellte sie bei ihrem ersten Besuch fest „Es sah schon anders aus als es meine Mutter es mal beschrieben hat“, erzählt sie von ihrem ersten Besuch. „Die Räume sind neu gestaltet und entsprechen den heutigen, modernen Ansprüchen“. Insgesamt werden 95 Kinder in der Kita betreut. In fünf Gruppen, wovon zwei auf die Ansprüche der U3-Kinder spezialisiert sind. „Die Kita ist sehr groß“, gibt die neue Leitung zu. „Da verlangt es eine gute Struktur. Sowohl auf den Arbeits-, als auch auf den Kommunikationswegen“. Das hat sich auch an ihren ersten Tagen gezeigt, die aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen anders ausfielen als üblich. „Da mir die Elternarbeit sehr wichtig ist, hatte ich eigentlich vor, ein Eltern-Café zu veranstalten, damit man sich gegenseitig kennenlernen und austauschen kann“, erzählt sie von ihren ursprünglichen Plänen. „Da den Eltern aber der Zutritt untersagt war, habe ich mich in einer Video-Botschaft an sie gewendet und mich vorgestellt“.

Als zertifiziertes Familienzentrum legt man in St. Marien generell sehr viel Wert auf eine enge Kooperation mit den Eltern. Auch Madeline Hanses ist davon überzeugt, dass eine gute Elternarbeit elementar wichtig für eine gute Betreuung in der Kita ist. „Kinder und Eltern müssen in unsere Entscheidungsprozesse eingebunden werden“, stellt sie fest. „Die Kinder verbringen hier einen großen Teil ihres Tages und die Eltern vertrauen uns. Da ist es nur gerecht, wenn wir sie bei wichtigen Entscheidungen miteinbinden“. Deswegen ist es der Leitung auch sehr wichtig, möglichst viel Zeit bei den Kindern zu verbringen „Wenn es die Planung hergibt, helfe ich gerne in den Gruppen aus. Beim gemeinsamen Spielen lerne ich die Kinder kennen und kann später auch mit den Eltern ins Gespräch kommen“, sagt sie und stellt fest: „Meine Bürotür steht für alle offen“. Auf der anderen Seite setzt Madeline Hanses auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat. „Über den Beirat können Eltern Wünsche und Anregungen äußern. Ich halte es wichtig, dass die Eltern davon Gebrauch machen und mich als stetige Ansprechpartnerin und Vertrauensperson in den Belangen der Kindertageseinrichtung wahrnehmen“, erläutert die neue Leiterin.

Zum Team der Kita St. Marien gehören insgesamt 16 pädagogische Fachkräfte, ein Hausmeister, eine Hauswirtschaftskraft und eine Reinigungskraft. Unterstützung, die Madeline Hanses sehr entgegenkommt, da sie im Augenblick ein Masterstudium im Bereich Frühpädagogik absolviert. „Ich will mit dem Studium mein Wissen erhöhen und Theorie und Praxis vor Ort zu verbinden“, begründet sie ihr nebenberufliches Studium, das sie in Soest absolviert. Zu ihrem Verständnis von Erziehung gehört auch die Vermittlung eines christlichen Menschenbildes. „Als katholische Kindertageseinrichtung ist es uns nicht nur wichtig, die Feiertage im Kirchenjahr zu begehen, sondern auch Aspekte wie Nächstenliebe und Toleranz im Alltag mit Leben zu füllen“, erzählt sie. Dass die Kita in der Pfarrgemeinde St. Marien einen hohen Stellenwert genießt, erfuhr die neue Leitung auch durch das Interesse von anderen Gremien. „Wir arbeiten sehr eng mit der Gemeindereferentin zusammen. Außerdem interessiert sich der Kirchenvorstand für unsere Arbeit und engagiert sich sehr bei uns. Es ist gut zu wissen, dass wir von der Gemeinde so viel Unterstützung erfahren“.

Transparenz und Partizipation – in diesen Worten kann man das Verständnis von Madeline Hanses als Kindheitspädagogin verstehen. Da kommt ihr das Konzept des Familienzentrums St. Marien sehr entgegen.


Schwerpunktthema: Eingewöhnung und Trennung

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